Maschinenturm
Eingang Treppenhaus

1 Gosp

Herkunft: Deutschland, Leipzig
Instagram: @gosp_ds
Gosp verarbeitet Gefühle in seinen Bildern.
Manchmal versteht er sie selbst erst später.
Schau dir die beiden Wesen an.
Wie fühlen sie sich?
Woran erkennst du das?
Der Künstler nennt sich Gosp. Er hat schon immer gerne gezeichnet und mit 10 Jahren hat er in Stuttgart mit dem Sprühen angefangen. Zuerst hat er nur normales Graffiti gemacht. Später wurde er zu einem Kunstfestival eingeladen. Dort sollte er jedoch Figuren malen. Das war der Beginn seiner figürlichen Malerei und auch seiner Teilnahme an vielen verschiedenen Kunst-Festivals.
Seine Bilder sind meistens eher düster. Das Malen hilft ihm, seine eigenen Gefühle zu verstehen. Wenn er sich seine fertigen Bilder anschaut, merkt er oft erst später, wie es ihm beim Malen ging.
Gosp benutzt verschiedene Werkzeuge, zum Beispiel Pinsel, Farb-Rollen, Spraydosen, spezielle Stifte für Punkte und Schablonen für gold-schwarze Muster.
In seinen Bildern geht es vor allem um die Beziehung zwischen seinen Figuren. Ihm ist wichtig, wie die Figuren zueinander und zum Raum stehen.
Hier sieht man einen Vogel und einen Hund mit Flügeln. Auch Knochen und ein Gerippe sind zu sehen. Die Idee dazu hatte er aus Museen für Naturkunde. Den schwarzen Hintergrund hat er sich erst später überlegt, als die Figuren schon fertig an der Wand waren. Er hat die schwarzen Flächen so gemalt, dass sie gut in den Raum passen.
The artist goes by the name of Gosp. He has always enjoyed drawing, and at the age of 10 he started spray-painting in Stuttgart. At first, he only did ordinary graffiti. Later, he was invited to an art festival. There, however, he was asked to paint figures. That marked the beginning of his figurative painting and also of his participation in many different art festivals.
His paintings are usually rather sombre. Painting helps him to understand his own feelings. When he looks at his finished paintings, he often only realises later how he was feeling whilst painting them.
Gosp uses various tools, such as brushes, paint rollers, spray cans, special pens for dots and stencils for gold-and-black patterns.
His paintings focus primarily on the relationships between his figures. He attaches great importance to how the figures relate to one another and to the space around them.
Here you can see a bird and a dog with wings. Bones and a skeleton are also visible. He got the idea for this from natural history museums. He only decided on the black background later, once the figures were already finished on the wall. He painted the black areas in such a way that they fit well into the room.