Hüblermühler

3. Ebene – Ost

1 Theresa Kretsch

Herkunft: Deutschland

Instagram: @therea.kretsch

Theresa Kretsch macht die Stoffe selber. 

Sie benutzt dafür eine große Maschine, die Fäden miteinander verwebt. 

Dabei untersucht sie ganz viele unterschiedliche Stoffe.

Welche Gegenstände aus Stoff kennst du? Aus welchem Stoff sind sie?

Die Künstlerin Theresa Kretsch war schon bei der ibug 2021 in Flöha dabei. Für ihre Arbeit hat sie verschiedene Stoffmuster mitgebracht. Solche Muster nutzt sie, um zu zeigen, wie ein Stoff aussehen könnte. Theresa arbeitet viel mit Theatern zusammen und gestaltet für sie Kostüme und textile Arbeiten. 

Theresa hat Textildesign studiert. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Stoffen und probiert dabei unterschiedliche Techniken aus. Sie arbeitet auf einer industriellen Strickmaschine und experimentiert hier mit verschiedenen Materialien und Strickarten. In ihrer Arbeit gibt es drei Fäden, die zusammenlaufen: die Vorderseite, die Rückseite und die Zwischennaht. Durch diese drei Elemente werden ihre Arbeiten zu dreidimensionalen Werken. 

Sie verwendet hauptsächlich Kunstfasern, da Hanf und Leinen in der Strickmaschine zu schnell reißen würden. Ihre künstlichen Materialien erinnern häufig an Raupen und Seide. Mit natürlichen Materialien arbeitet sie seltener. Trotz ihrer Vorliebe für textile Kunst ist ihr bewusst, dass Stoffe schädlich fürs Klima sind und dass man eigentlich weder Baumwolle noch Kunstfaser guten Gewissens kaufen oder tragen kann.



The artist Theresa Kretsch first took part in the ibug 2021 in Flöha. She brought along various fabric samples. She uses such samples to show what a fabric might look like. Theresa collaborates with theatres, designing costumes and textile works for them.

Theresa studied textile design. She has been working with fabrics for many years, trying out different techniques along the way. She works on an industrial knitting machine, experimenting with various materials and knitting styles. In her work, three threads converge: the front, the back and the centre seam. These three elements transform her pieces into three-dimensional works.

She mainly uses synthetic fibres, as hemp and linen would tear too quickly in the knitting machine. Her synthetic materials often bring to mind silkworms and silk. She works with natural materials less frequently. 

Despite her fondness for textile art, she is aware that fabrics are harmful to the climate and that, strictly speaking, one cannot buy or wear either cotton or synthetic fibres with a clear conscience.



2 Historische Ausstellung