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1 Kollaboration von Heimprofi, Molly, Cécile

Herkunft: Niederlande | UK | Frankreich
Instagram: @heimprofiburger | @mollyhankinson.studio | @Cécilejaillard
Drei Künstlerinnen haben hier zusammen gearbeitet.
Jede hatte eigene Ideen.
Am Ende gehört alles zu einem Bild.
Was machst du lieber:
allein oder zusammen mit anderen? Warum?
Dieses Projekt haben Heimprofi, Molly Hankinson und Cécile gestaltet. Die drei haben sich sehr schnell auf Pastellfarben geeinigt. Für die Gestaltung haben sie ihre Skizzenhefte zusammengelegt. Die Arbeit geschah parallel: Heimprofi hat mit Kreide die Linien vorgezeichnet. Molly hat mit der Spraydose ihre Linien direkt gesetzt und hat eine kurze Info gegeben, wo diese ungefähr entlanggehen sollen. Cécile hat dann freihändig mit Farbe ihre Formen aufgebracht.
Heimprofi designed this project together with Molly Hankinson and Cécile. The three of them agreed very quickly on pastel colours.They pooled their sketchbooks for the design. The work was carried out in parallel: Heimprofi sketched out the lines in chalk. Molly applied her lines directly with a spray can and gave a brief indication of where they should roughly go. Cécile then applied her shapes freehand with paint.
2 Yves Gallard

Herkunft: Belgien, Brüssel
Instagram: @yyyyvvvveeeessss
Um das Bild zu malen, musste Yves Gallard all seine Farben und Werkzeuge erst auf die Silotürme schaffen.
Wie viele verschiedene Farben kannst du entdecken?
Welche Farben hat er nicht genutzt?
Yves Gallard hat schon im letzten Jahr an der ibug in Chemnitz teilgenommen. Diesmal hat er sich für ein Silo beworben, aber das ibug-Team fragte ihn, ob er stattdessen am Maschinenturm arbeiten möchte.
Das Wandgemälde, dass er am Maschinenturm geschaffen hat, ist mit 700 Quadratmetern das größte, das er bisher gemacht hat. Um die Materialien nach oben zu bringen, wurden in den ersten zwei Tagen etwa 500 Kilogramm Equipment transportiert. Dazu gehörten 220 Liter Farbe, eine Sprühpistole, Seile und Kletterausrüstung. Yves malte das Wandgemälde hängend an Seilen. Dabei unterstützte ihn sein Seilassistent Patrick.
Das Werk basiert auf einer Palette von sechs Farben, die man in der Natur Europas wiederfindet. Das Werk enthält kaum Blau – dieses wird vom Himmel hinzugefügt. So tritt Yves’ Kunst in Austausch mit der Umgebung. Die Farbverläufe wurden direkt auf der Wand gemischt und ergeben insgesamt 16 Farbtöne.
In dem Werk geht es um Geometrie und Formen. Die Interpretation möchte Yves jedoch den Betrachtenden überlassen. Normalerweise arbeitet er mit vielen Linien. Diesmal arbeitete er so groß, dass die Linien nicht den normalen Effekt erzeugen würden. Deshalb sind die Farbverläufe, die normalerweise nur den Hintergrund ergeben, jetzt die eigentliche Arbeit. Es ist eine besondere Herausforderung, Farbverläufe in dieser großen Dimension zu erzeugen.
Yves Gallard already took part in ibug in Chemnitz last year. This time he applied for a silo, but the ibug team asked him if he wanted to work on the Maschinenturm (machine tower) instead.
The mural he made on the Maschinenturm is 700 square meters, the biggest one he has made so far. To be able to paint,, about 500 kilograms of equipment were carried up in the first two days. This included 220 liters of paint, a spray gun, ropes, and climbing gear. Yves painted the mural while hanging from ropes. His rope assistant Patrick helped him.
The work is based on a set of six colors that you can find in European nature. The work has almost no blue – the sky adds that part. This way, Yves‘ art connects with its surroundings. The color gradients were mixed right on the wall, making 16 shades in total.
The work is about geometry and shapes. But Yves wants to leave the meaning open for the viewers to decide. Normally he works with a lot of lines. This time he worked so big that lines would not have the normal effect. So the color gradients, which are usually just the background, are now the main part of the work. It is hard to make color gradients at this large size.