30. Jan 2017

ibug 2017: Frische Farbe für alte Fleischmaschinenfabrik

Here we go! Die ibug geht 2017 in ihre zwölfte Auflage. In diesem Jahr findet unser Festival für urbane Kunst und Kultur erstmals in Chemnitz statt. Im Sommer werden wir die verfallenen Hallen der SPEMAFA, des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik an der Lerchenstraße, in ein buntes Gesamtkunstwerk verwandelt. Ab Mitte August reisen dazu wieder mehr als 100 Künstler aus aller Welt nach Westsachsen und gestalten das Areal, dass als Fleischmaschinenfabrik der Gebrüder Unger 1889 gegründet wurde, mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia. Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend an zwei Festivalwochenenden – vom 25. bis 27. August und vom 1. bis 3. September – zu sehen und zu erleben. Dazu gibt es wie gewohnt ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Partys…

SPEMAFA (ehem. VEB Spezialmaschienenfabrik Chemnitz)SPEMAFA (ehem. VEB Spezialmaschienenfabrik Chemnitz)SPEMAFA (ehem. VEB Spezialmaschienenfabrik Chemnitz)SPEMAFA (ehem. VEB Spezialmaschienenfabrik Chemnitz)

14. Sep 2016

Die ibug 2016 im Rückspiegel

ibug 2016 (® Patrick Richter/patrickrichter.info)Monate der Vorbereitung, Verhandlung und Diskussion, aufwendige Aufräumarbeiten, eine kunterbunte Kreativphase, ein intensives Festivalwochenende, noch ein intensives Festivalwochenende und der Abbau – alles vorbei, alles geschafft – die ibug 2016 ist Geschichte. Und was für eine Geschichte. Dieses Jahr ging es für uns zurück zu den Wurzeln. Eine echte Brache sollte es sein und genau die wurde es letztendlich auch. Die Überreste der VEB Buntfärberei (auch Rocherwerk 2 genannt) im Limbach-Oberfrohna waren der perfekte Spielplatz für das Team und die mehr als 100 Künstler aus 17 verschiedenen Nationen. Bereits eine Woche vor Beginn der Kreativphase stutzten wir das Gelände zurecht. Auch dieses Jahr überwältigte uns die Hilfsbereitschaft aus der Region. Ob die Oma, die Kuchen vorbei brachte, spendable kleine Firmen und Handwerker oder zahlreiche Limbacher, die vorbei kamen und mit anpackten – jede helfende Hand war willkommen und wurde gebraucht. Sonst hätten es die Künstler im überwucherten Färbereigelände auch schwer gehabt, ihre Visionen umzusetzen.

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2. Sep 2016

John Do’s persönlicher Rückblick auf die ibug 2016…

ibug2016_festival-115_Pic-by-Patrick-RichterEs war wieder August und es ging wieder los. Die ibug startete in die 11. Runde. Dem Namen entsprechend wurde auch 2016 wieder eine Industriebrache umgestaltet, dieses Mal in Limbach-Oberfrohna. Das im Südwesten Sachsens gelegene Städtchen, nicht weit von Chemnitz entfernt, war vor allem in der Zeit der ehemaligen DDR bekannt durch die vielen Industriebetriebe, überwiegend im Bereich der Textilveredelung und der Buntfärberei. Und genau eine solche Brache wurde von den Organisator*innen der ibug für dieses Jahr ausgewählt. Die ehemalige VEB Buntfärberei ist ein seit 1997 stillgelegtes Fabrikgebäude und wurde, unter anderem auf Grund von zweifelhaften Besitzverhältnissen, seit dem nicht wieder reaktiviert.

Das Team fand deshalb eine von Pflanzen zugewucherte, müllbedeckte und schon teilweise eingefallene Brache vor. In den letzten Monaten wurde sie jedoch wieder sicher, sauber und betretbar gemacht und vergangenes Wochenende zum Veranstaltungort des ibug-Festivals mit über 5500 Besucher*innen. In mühevoller Kleinarbeit wurden sowohl die Innenräume als auch das äußere Gelände in eine farbenfrohe und fantastische Parallelwelt verwandelt, welche Zeit und Ort verschwimmen ließ.

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1. Sep 2016

Der Trailer zur ibug 2016: Das Festival

Teil 3 unserer Webserie in Kooperation mit „So geht sächsisch.“ und Red Tower Films zur ibug 2016 zeigt Impressionen vom Festival auf dem Gelände des ehemaligen VEB Buntfärberei (später Rocherwerk 2) in Limbach-Oberfrohna. Projektleiter Thomas führt auf einem Rundgang durch das Areal und präsentiert eine Auswahl der Kunstwerke, die während der Kreativphase hier entstanden sind…

30. Aug 2016

ibug 2016 reloaded: Das Programm zum „Tag der Sachsen“

ibug2016_festival-114_Pic-by-Patrick-RichterIhr habt die ibug 2106 verpasst? Dann habt ihr in diesem Jahr Glück! Denn es gibt eine zweite Chance: Für den „Tag der Sachsen“ öffnet das Festivalgelände in Limbach-Oberfrohna ein letztes Mal seine Tore.

Vom 2. bis 4. September könnt ihr noch einmal die faszinierenden Kunstwerke der rund 100 Künstler aus 15 Ländern bewundern, die in den vergangenen Tagen und Wochen das Areal des ehemaligen VEB Buntfärberei (auch als Rocherwerk 2 bekannt) mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Paste Ups, Installationen und multimedialen Projekten in ein riesiges Gesamtkunstwerk verwandelt haben.

Dazu gibt es drei Tage lang wieder ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen über das Gelände, bei denen wissenswerte Fakten und witzige Anekdoten rund um die Buntfärberei und die ibug zu hören sind. Das ibug-Kino zeigt in Kooperation mit ARTE Creative Rückblicke auf die letzten 10 Jahre ibug und Filme aus der Urban Art Szene. El Presidente TASSO stellt Samstag und Sonntag jeweils um 17:30 Uhr sein Buch „Am Ende fehlt doch immer was“ vor. Und auf unserem Kunstmarkt können Werke der Künstler gekauft werden.

Am Freitagabend öffnet wieder ein Biergarten auf dem Festivalgelände, der zum gemütlichen Verweilen einlädt. Und Samstagabend (3. September) steigt dann die ibug-Party #2 mit DJ’s und Livemusik zwischen Hip-Hop, Techno und Trash. Auf der Bühne und hinter den Plattentellern stehen diesmal u.a. Lazy Kalle (Leipzig), Dominik Hisslinger (Berlin), Josia Loos (Berlin) und Gazelle Horn (Leipzig).

Die ibug ist am Freitag, den 2. September von 15 bis 20 Uhr sowie am Samstag, den 3. September und Sonntag, den 4. September jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der ibug-Garten lädt am Freitagabend zum Verweilen ein. Die ibug-Party startet am Festivalsamstag um 22 Uhr.

Der Einlass zum Festivalgelände befindet sich an der Weststraße 52…

26. Aug 2016

Der zweite Teaser zur ibug 2016: Die Kreativphase

Et voilà: Zum heutigen Start des Festivals gibt es Teil 2 unserer Webserie in Kooperation mit „So geht sächsisch.“ und Red Tower Films zur ibug 2016. Im Clip könnt ihr den mehr als 100 nationalen und internationalen Künstlern bei der Arbeit im ehemaligen VEB Buntfärberei in Limbach-Oberfrohna über die Schultern schauen und erfahrt in den kurzen Interviews einige spannende Details…

Teil 3 folgt dann Anfang kommender Woche mit einem umfangreichen Rückblick auf das Festival. Stay tuned! Stay ibug!

25. Aug 2016

Der erste Teaser zur ibug 2016: Die Macher

In Kooperation mit „So geht sächsisch.“ und Red Tower Films starten wir in diesem Jahr eine Webserie, welche die ibug 2016 in Limbach-Oberfrohna begleitet. Teil 1 der Serie zeigt Impressionen aus dem ehemaligen VEB Buntfärberei in Limbach-Oberfrohna (auch Rocherwerk 2 genannt), so wie wir die Brache vor einigen Monaten vorgefunden haben. Im Gespräch plaudern Projektleiter Thomas und El Presidente TASSO dazu aus dem Nähkästchen. Wie ist die ibug entstanden? Wofür steht das Projekt? Welche Ziele verfolgt das Team? Was macht die ibug seit über 10 Jahren so erfolgreich und warum wird Sachsen als Austragungsort immer die erste Wahl bleiben?

Teil 2 und 3 der Webserie zeigen weitere Impressionen von der Kreativphase zur ibug 2016 und vom Festival selbst. Stay tuned!

24. Aug 2016

Wir unterstützten die Aktion „100 Herzen schlagen für…“

Christian "Kera" Hinz gestaltet ein Herz für die Aktion "100 Herzen schlagen für..." (® Patrick Richter/patrickrichter.info)Die ibug ist in diesem Jahr Partner der von Ursula Herrmann initiierten Aktion „100 Herzen schlagen für…“ für krebskranke Kinder in ganz Deutschland. Während des Festivals werden zehn Künstler (im Bild Christian „Kera“ Hinz) je eine 1,60 m hohe Herzskulptur individuell gestalten und mit ihrer persönlichen Herzensbotschaft versehen. Die Kunstobjekte sind dann bei den diesjährigen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Dresdner Innenstadt in einer großen „Galerie der Herzen“ zu sehen und können anschließend nach der offiziellen Feier am 3. Oktober erworben werden. Die Erlöse fließen als Spende an die Deutsche Kinderkrebsstiftung sowie den Sonnenstrahl e.V. Dresden. Mehr Infos zur Initiative gibt es unter www.100Herzen.de und im Social Web unter dem Hashtag #100Herzen. (Foto: Patrick Richter/patrickrichter.info)

23. Aug 2016

TASSO liest aus „Am Ende fehlt doch immer was“

TASSO "Am Ende fehlt doch immer was"Seit gut zwei Jahrzehnten ist TASSO rund um den Globus unterwegs, reist von Brasilien nach China, von Finnland nach Südafrika, um mit seinen Kunswerken farbige Spuren in der Welt zu hinterlassen. Dabei sammelten er über die Jahre jede Menge kurzweiliger Reiseberichte und Anekdoten, welche für TASSO nicht nur den Vorteil des Konservierens seiner Erinnerungen haben, da sein „alterndes Gehirn ja auch immer weniger Speicherplatz auf seiner Festplatte hat“. Vielmehr wurden „die Reisen beim Lesen wieder richtig lebendig“.
Mit seinem zweiten Buch „Am Ende fehlt doch immer was“ lässt uns der Künstler teilhaben an seinen Abenteuern, an seinen Erlebnissen und Erfahrungen, die er während seiner Reisen gesammelt hat. Zur ibug stellt TASSO sein Buch auch in Limbach-Oberfrohna vor. Zu erleben ist die Lesung mit El Presidente am Samstag und Sonntag jeweils um 15 Uhr auf dem Festivalgelände, dem ehemaligen VEB Buntfärberei an der Weststraße 52.

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Das Programm der ibug 2016 auf einen Blick

ibug 2016 - LageplanAm Wochenende öffnet die ibug 2016 in Limbach-Oberfrohna endlich ihre Tore für alle neugierigen und interessierten Besucher. Auf dem Areal des ehemaligen VEB Buntfärberei (Weststraße 52) gibt es dann neben internationaler Kunst ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Lesungen, Performances, einem eigenen Kino, Markt, Biergarten und Führungen über das Gelände. Für alle Nachtschwärmer steigt am Samstag zudem die traditionelle ibug-Party. Was wann und wo passiert, gibt es hier auf einen Blick:

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